Artikel aus DAS AKTUELLE SPANIENMAGAZIN Ausgabe 12/2008

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Freitag, 21. Dezember 2006 - von Daniel Freudenreich
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Alles für die Katz´ Spenden für Tierheim Projektmanagerin Andrea Demmler vermittelt seit 1999 Katzen aus einem Tierheim in Marbella nach Deutschland. Dazu hat sie den Verein "Helfende Hände" gegründet "Buenos dias. Ich bin Ron aus Spanien und wohne jetzt in Hamburg-Winterhude. Bin gestern abend mit dem Flieger in Hannover angekommen. . ." Zufrieden liest Andrea Demmler den Brief von Rons Besitzer. Ron hat es geschafft. Er ist in Deutschland. Hat ein Zuhause. Ein Herrchen. Andrea Demmler und 90 Euro sei Dank. Über 600 spanische Katzen hat die 29-jährige Projektmanagerin bereits nach Deutschland vermittelt. Sieben Jahre ist es her. Die Mülheimerin erholt sich in Marbella. Schlendert über den Trödelmarkt. Das örtliche Tierheim unter deutscher Leitung sucht nach Flugpaten für Katzen und Hunde. Andrea Demmler horcht auf. Marbella ist ein chicer Ort. Mit Reichen, Schönen und Wohlstandsmüll.
Die Abfall-Halde liegt am Stadtrand. Das Tierheim
daneben. |
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"Tiere werden ist Spanien nicht so respektvoll behandelt wie bei uns", sagt Andrea Demmler. Am Ende des Urlaubs nimmt sie sechs Hunde als Flugpatin mit in die Heimat. Sechs Monate später gründet die Projektmanagerin mit Renate Frönicke, einer Düsseldorferin, die zeitgleich im Tierheim ehrenamtlich angepackt hat, den Verein "Helfende Hände" - um Spenden für den Transport der Vierbeiner zu sammeln und dem Projekt "einen seriösen Charakter" zu verleihen. Frönicke sucht fortan Hunden ein neues Zuhause, Demmler Katzen. Obwohl ihr die Liebe zur Katze nicht in die Wiege gelegt worden sei, gesteht Demmler, die mit Hunden aufgewachsen ist. "Aber als Tierschutzverein müssen wir uns um alle Tiere kümmern." Beinahe täglich inseriert die Inhaberin einer Event-Agentur seitdem auf der Internetseite "zergportal". Bevor Kater Ron und Konsorten in fremde Hände kommen, fragt Demmler Interessenten über deren Beruf, Familienstand, Wohnungsgröße und Vorstellungen zur Tierhaltung am Telefon aus. Ob Kinder vorhanden sind, und wie sie sich die Betreuung des Tieres vorstellen. Erst danach schlägt sie passende Vierbeiner vor. Wen nur der Preis interessiere, der bekommt kein Tier. "Dann kostet eine Katze eben 400 Euro." Für einen Hund berechnet Helfende Hände 150 bis 180 Euro, der Preis für eine Katze beträgt 60 bis 90 Euro. "Dafür sind alle Tiere kastriert und geimpft." Obwohl das Geld nicht mal für die Impfungen reiche, könne der Verein nicht mehr verlangen, sagt Demmler. "Sonst nimmt keiner eine spanische Katze." Dabei spreche gerade das Sozialverhalten für die iberischen Miezen. "Sie fügen sich problemlos bei Familien ein, weil sie in einer großen Gruppe gelebt haben." Weil permanent weitere Katzen im Tierheim von Marbella landen, will Andrea Demmler noch viele Deutsche Tierfreunde suchen: "Ich fühle mich verpflichtet." Dem Tierheim gegenüber und den Rons, die ein Zuhause suchen. Wer gern eine Katze hätte, kann sich bei Demmler unter Tel: 48 35 84 melden.Die Tierschützerinnen Karin Piek, Hermine Demmler und Ines Piper haben kürzlich zwei Wochen in dem Tierheim in Marbella mitgearbeitet und mit Mülheimer Spendengeldern "dringend benötigte Geräte" angeschafft. Von den 1300 Euro habe sie eine Präzisionswage, ein Mikroskop und ein elektrisches Zahnreinigungsgerät gekauft, sagt Piek. Der Rest werde für Futter ausgegeben. |
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Artikel aus die NEUE POST Ausgabe 37/2006


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Artikel aus der BILD Zeitung vom 30.08.2004

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Artikel aus die NEUE WELT Ausgabe 19/2000

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