Luis


Am 30. Juli 2009 bist Du nicht nach Hause gekommen. Niemals hast Du eine Mahlzeit ausgelassen. Nur einmal, als Du im Geräteschuppen beim Nachbarn eingesperrt warst. Und so suchte ich auch dieses Mal den Schuppen, in dem Du vor Neugier und Abenteuerlust hineingeraten warst. Leider fand ich ihn nicht. Nichts in der Welt wollte mich an einen Unfall glauben lassen. Aber die Hinweise wurden immer eindeutiger.
Mein Luis ist tot – überfahren! Ich habe die Stelle gefunden und Dein Blut. Wir standen da und der Regen setzte ein ….

Was für ein Schmerz! Nie wieder wirst Du uns Dein „miau“ zuhauchen.
Nie wieder um die Beine streichen. Die Kinder fahren keine Seilbahn
mehr, ohne Dich, der immer das Seil jagte, macht es keinen Sinn.
Keiner der uns morgens weckt, mit uns kuschelt und seine Ruhe und
Zufriedenheit auf uns verteilt. Oh Luis, … Du warst der sanfteste Kater,
den ich jemals kannte.
Viel zu früh bist Du über die Regenbogenbrücke gegangen,
mit nur 2 Jahren.

Wenn es draussen raschelt öffne ich die Tür, in der Hoffnung Du bist
zurück und warst nur auf einem langen Ausflug. Ich sehe Dich noch
am Küchenfenster sitzen, wo Du immer um Einlass miaut hast.
Es ist so schwer zu glauben, dass Du nicht mehr da bist.
Auch Adesso vermisst Dich und sucht nach Dir.

Oh Luis, Du hinterlässt ein großes Loch bei uns. Es war uns eine Ehre,
dem liebsten und gütigsten Kater ein Zuhause zu geben.
Danke für die schöne Zeit, die wir mit Dir hatten!