Das Vermittlungsportal für Katzen und Hunde von der spanischen Costa del Sol
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Informationen zur Tiervermittlung

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Das sollten Sie über unsere Arbeit, über die Tiere und über die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Tiervermittlung wissen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit für folgende Zeilen, damit Sie sicher sind, in uns den richtigen Partner für eine efolgreiche Tiervermittlung gefunden zu haben.
  1. Eine Katze / ein Hund aus dem Ausland
  2. Wie läuft die Tiervermittlung?
  3. Wie kommt mein Tier nach Deutschland?
  4. Woher kommt eigentlich meine Katze / mein Hund?
  5. Ist mein neuer Hausbewohner gesund?
  6. Warum muss ich bei der Tiervermittlung einen Schutzvertrag für meine Katze / meinen Hund unterschreiben?
  7. Warum wird bei der Tiervermittlung eine Schutzgebühr erhoben? Und wo geht dieses Geld hin?
  8. Kann ich mein Tier umtauschen?
  9. Welche Vorbereitungen muss ich treffen?
  10. Wenn Sie Kinder haben ...
  11. Garantie
  12. Was muss ich noch zur Tiervermittlung wissen?
  13. Zur Gesundheit
  14. Zur Ernährung
  15. Wichtige Hinweise für Katzenhalter
  16. Wichtige Hinweise für Hundehalter

Eine Katze / ein Hund aus dem Ausland

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Wir freuen uns sehr, dass Sie ein Tier adoptieren möchten oder zumindest mit diesem Gedanken spielen. Mit der Übernahme einer Katze oder eines Hundes geben Sie gleichzeitig einem weiteren Tier eine Chance auf Rettung. Denn damit befreien Sie nicht nur ein Tier aus großer Not, sondern ermöglichen gleichzeitig einem nachfolgenden Tier auf dessen Platz aufzurücken. Damit sichern sie auch dieser Katze bzw. diesem Hund eine Überlebenschance.

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Wie läuft die Tiervermittlung?

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Wenn Sie bereits einen Hund oder eine Katze gefunden haben, welchem/r Sie ein neues Zuhause geben möchten, setzen Sie sich telefonisch oder per Mail mit uns in Verbindung. Wir können Ihnen noch Details zu dem Tier geben und gemeinsam mit Ihnen klären, ob das Tier gut zu Ihnen passt. Da sich mehrere Mitarbeiter um die Tiervermittlung kümmern, müssen wir manchmal noch abklären, ob das Tier evtl. schon angefragt oder reserviert ist. Auch wenn Sie bei den auf unserer Homepage präsentierten Tieren noch nicht Ihren Traumhund oder Ihre Traumkatze entdeckt haben, sprechen Sie uns einfach an, denn wir können nicht alle unsere Tiere auf der Seite präsentieren und auch Neuzugänge kommen leider täglich. Haben Sie sich dann entschieden, wird vor der eigentlichen Vermittlung des Tieres jemand zur Vorkontrolle zu Ihnen nach Hause kommen und noch einmal schauen, ob Zuhause, Tier und Mensch perfekt zusammenpassen. Den Termin sprechen wir natürlich mit Ihnen ab. Es geht uns bei dem Besuch nicht darum, Sie persönlich zu kontrollieren, wir möchten nur auch einmal sehen, wo das Tier leben würde. An dieser Stelle wird z.B. noch einmal besprochen, ob eine Genehmigung des Vermieters vorliegt, unter welchen Bedingungen die Tiervermittlung erfolt und natürlich werden auch Tipps für das Zusammenleben mit Hund oder Katze gegeben.

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Wie kommt mein Tier nach Deutschland?

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Die von Helfende Hände e.V. vermittelten Tiere kommen in der Regel mit dem Flugzeug nach Deutschland. Wir nutzen dabei Fluglinien, bei denen mitreisende Tiere willkommen sind. Den Flug verbringt das Tier in einer Transportbox, die im Gepäckraum des Flugzeuges transportiert wird. Kleine Tiere können je nach Fluggesellschaft auch in der Kabine mitgeführt werden. Für den Flug erhalten die Tiere in der Regel ein leichtes Beruhigungsmittel.

Die Hunde und Katzen werden von einem Mitarbeiter des Tierheimes zum Flughafen gebracht, dort den begleitenden Flugpaten übergeben und von uns am vereinbarten Flughafen abgeholt. Im Idealfall holen Sie Ihr vermitteltes Tier mit uns gemeinsam am Flughafen ab. In Ausnahmefällen kann es auch sein, dass der Hund oder die Katze lediglich vom neuen Besitzer am Flughafen in Empfang genommen wird. Die Flugpaten übergeben dann am Flughafen auch alle Papiere des Tieres wie den EU-Heimtierausweis, welcher alle Impfungen etc. nachweist.

Manchmal kann es ein bisschen länger dauern bis das Tier nach Deutschland kommt, da wir erst einen Flugpaten finden müssen, der sich zur Begleitung eines vermittelten Tieres bereit erklärt und auch den passenden Abflug- und Zielflughafen hat. Steht der Flug fest, werden Sie über die Ankunftszeit informiert und können dann Ihren neuen Mitbewohner zusammen mit uns vom Flughafen abholen. Lesen Sie bitte auch von Erfahrungsberichten und zum Eintrag als Flugpate weiter unter www.flugpaten.de. Wir freuen uns, wenn Sie Bekannte und Verwandte motivieren, Flugpate zu werden. Für eine erfolgreiche Tiervermittlung benötigen wie viele Flugpaten. Dies ist für jeden Tierfreund ein schönes Erlebnis und kostet nichts. Für die Tiere hängt davon jedoch alles ab!

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Woher kommt eigentlich meine Katze / mein Hund?

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Oft kennen wir die Vorgeschichte unserer Hunde und Katzen nicht, aber die Erfahrung in der Tiervermittlung hat uns gezeigt, dass es sich in der Regel um sehr gut sozialisierte Tiere handelt. Viele wurden ausgesetzt, bei Umzug zurückgelassen, als Welpen auf der Straße gefunden oder im Tierheim in Spanien abgegeben bzw. am Zaun angebunden. Wir nehmen sowohl junge als auch alte Tiere auf, von denen wir in der Regel nur das wissen, was uns unsere Partner vor Ort aus ihren Beobachtungen berichten. Es ist für uns dennoch immer wieder ein Phänomen, wie gut die Tiere sozialisiert sind und wie lieb und zutraulich sie sich trotz schlechter Lebensbedingungen in Tötungsstationen und Tierheimen nach ihrer Ankunft in Deutschland zeigen. Auch ist es erstaunlich wie schnell sich die meisten Tiere, wenn sie vermittelt sind, an die neue Umgebung gewöhnen. Gern beraten wir Sie in allen Fragen und halten auch nach der Tiervermittlung Kontakt.

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Ist mein neuer Hausbewohner gesund?

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Unsere Tiere weisen bei Vermittlung alle nötigen Impfungen auf, sind mit Mikrochip gekennzeichnet und je nach Alter per Bluttest untersucht. Des Weiteren sind sie entwurmt und entfloht. Meist sind die Hunde und Katzen bereits kastriert, es sei denn es handelt sich um Jungtiere, die auf Grund ihres Alters noch nicht kastriert werden können.

Sollte ein Tier eine uns bekannte gesundheitliche Beeinträchtigung haben, werden Sie vor der Tiervermittlung informiert und können Ihre Entscheidung dann in Ruhe fällen. Bitte bedenken Sie aber auch, dass wir die Gesundheit eines Tieres nicht garantieren können. Sollte ein Tier doch einmal kurz nach seiner Vermittlung in Deutschland erkranken, liegt es in Ihrer Verantwortung, Sorge für seine Gesundheit zu tragen. Dies ist bei einer innerdeutschen Vermittlung über ein Tierheim, eine Privatvermittlung oder einen Züchter nicht anders. Die Übernahme eines Tieres aus Tierschutzbeständen bedeutet auch besondere Fürsorge und Verständnis, da die Tiere sich den neuen Lebensgewohnheiten erst anpassen müssen. Hierfür benötigen sie Zeit und Geduld. Bitte überlegen Sie daher sorgfältig, ob Sie und auch alle anderen Personen in Ihrem Haushalt bereit sind, diese aufzubringen. Vor allem wenn ein Tier sich zunächst nicht genau den Erwartungen entsprechend verhält und evtl. anfangs unsicher oder ängstlich ist, stellt sich heraus wie gut die Anschaffung des neuen Mitbewohners vorher überlegt war. Bedenken Sie vor allem in den ersten Tagen, was das Tier erlebt hat, bevor es zu Ihnen kam. Erst wurde es von Menschen verlassen, dann vielleicht eingefangen, lebte mit vielen anderen Tieren zusammen in einer Auffangstationen oder saß allein in einem Käfig, hat evtl. Hunger, Durst und Kälte erfahren und danach eine Reise angetreten, um sich in einer ungewohnten Umgebung wieder zu finden.

Seien Sie daher nicht ungeduldig, wenn Ihr neues Familienmitglied in den ersten Tagen nach der erfolgreichen Tiervermittlung mit Stress bedingtem Durchfall, Unsauberkeit, Scheu oder sonst irgendwie anders als erwartet reagiert. Machen Sie sich bewusst, dass Sie es mit einem Tier zu tun haben, dass erst sein Vertrauen zurückgewinnen muss.

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Warum muss ich bei der Tiervermittlung einen Schutzvertrag für meine Katze bzw. meinen Hund unterschreiben?

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Der Schutzvertrag regelt die wesentlichen Punkte zur artgerechten Tierhaltung und Tiervermittlung beim neuen Besitzer des Tieres. Es wird ausgeschlossen, dass mit dem Tier Handel betrieben und es an Dritte verkauft wird. Der Schutzvertrag wird spätestens bei der Übergabe des Tieres unterzeichnet und kann vorher natürlich eingesehen werden. Uns liegt sehr viel an unseren Glücksfellen. Wir investieren einen Großteil unserer Freizeit, viel Geld aber vor allem viel Tierliebe in die Rettung von Hunden und Katzen. Mit dem Schutzvertrag stellen wir daher auch sicher, dass dieses Engagement einen Sinn hat. Schließlich wollen wir das Tierelend verringern und somit auch noch nach Jahren sicher sein, dass es unseren Schützlingen in Deutschland gut geht. Wir bewahren keine Tiere vor Tod oder Elend im Ausland, um es hier in ähnlich schlechten Verhältnissen zu sehen. Daher müssen Sie auch immer mit einer Nachkontrolle nach einer erfolgreichen Tiervermittlung durch uns rechnen, die Sie selbstverständlich auch Ihrerseits einfordern können, wenn Sie Fragen haben.

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Warum wird bei der Tiervermittlung eine Schutzgebühr erhoben? Und wo geht dieses Geld hin?

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Der größte Teil der Schutzgebühr, die bei der Tiervermittlung fällig wird, fällt für die tierärztliche Versorgung des Tieres bis es reisefertig ist (z.B. Bluttest, Impfungen, Kastration, Chip und EU-Pass) an. Außerdem fallen vor Ort Kosten in den Tierheimen an, um das Überleben der Tiere zu sichern, z.B. für tierärztliche und medizinische Versorgung und für Futter. In der Regel deckt die Schutzgebühr bei der Tiervermittlung nicht die tatsächlichen Ausgaben für ein Tier. Sie ist also ein Mindestbetrag, den wir nehmen müssen. Wir versuchen soweit wie möglich unsere Partner vor Ort bei der Versorgung der Tiere zu unterstützen. Die Verhältnisse dort sind nicht mit deutschen Bedingungen zu vergleichen. Wir verzichten an dieser Stelle auf ausführliche Beschreibungen des Elends, weil wir uns auch mit dem Namen "Helfende Hände" das Schöne am Tierschutz hervorheben wollen. Nichts desto trotz leben die Tiere im südlichen Ausland oft unter schrecklichen Bedingungen. Die meisten Kosten, die hier in Deutschland, wie Ausgaben für Telefon- und Internetgebühren, Boxen-Transporte, Fahrtkosten, Futterkosten in den Pflegestellen, Anschaffungen für Geschirre, Spielzeug und Tierarzt-Rechnungen übernehmen wir aus eigener Tasche, um die Tierschützer vor Ort zu entlasten.

Bitte haben Sie daher Verständnis, wenn wir keine Ratenzahlungen akzeptieren. Die Schutzgebühr dient dem Schutz der Tiere, sie wird IN KEINEM FALL zurückerstattet und ist auch NICHT verhandelbar, denn Tiere sind Lebewesen und keine Handelsware.

Wenn Sie bereits bei der Höhe der Schutzgebühr zögern, überdenken Sie bitte Ihre Entscheidung zur Anschaffung eines Tieres nochmals gründlich, denn die Anschaffungskosten sind in der Regel der geringste Betrag der Tierhaltung. Auch gesunde Tiere kosten im Verlauf eines Lebens Geld. Neben Futter müssen Sie für ein Tier auch Ausgaben wie Versicherung, Steuern, regelmäßige Impfungen und Entwurmungen, Spielsachen, Leinen, Geschirr, Kratzbäume, Körbchen etc. bezahlen können. Wir wünschen unseren Schützlingen nicht, dass hieran gespart wird. Wenn Sie sich die eigene Haltung eines Tieres nicht leisten können oder wollen oder sich nicht dauerhaft an ein Tier binden können, freuen wir uns auch über Ihr Engagement als Pflegestelle oder für andere Aufgaben.

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Kann ich mein Tier umtauschen?

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Sie müssen sich bewusst sein, dass eine Tiervermittlung auch eine Überraschung bedeuten kann. Wir teilen Ihnen nach bestem Wissen die Charaktereigenschaften des Tieres mit und zeigen Ihnen Fotos. Dennoch sind auch wir manchmal überrascht, wenn ein Hund oder eine Katze anderes aussieht, als das Foto vermuten ließ. Es kann auch sein, dass Ihr Tier als ausgeglichen und lustig beschrieben wird. Hier angekommen stellen Sie aber fest, dass es erstmal ängstlich reagiert. Tiere, die ihre gewohnte Umgebung verlassen brauchen eben Zeit, um sich an Neues zu gewöhnen. Vor Ort waren vertraute Personen und in der Regel ein ganzes Hunde oder Katzenrudel. Hier im neuen Zuhause warten nach der erfolgreichen Tiervermittlung nun völlig andere Lebensbedingungen auf das Tier. Nun liegt es an Ihnen, dass Ihr neues Familienmitglied Vertrauen entwickelt. Erwarten Sie keine Wunder nach wenigen Tagen. Je nach Erfahrungen und Veranlagung brauchen einige Tiere mehr Zeit und andere können sich sofort umstellen. Vielleicht haben Sie auch in einigen Bereichen schnell Erfolg und andere Verhaltensweisen behält das Tier zunächst bei. Sollten Sie nach einiger Zeit aber dennoch feststellen, dass Sie andere Vorstellungen von Ihrem Haustier hatten, suchen wir im Interesse des Tieres gerne ein neues Zuhause. Da wir hierfür zunächst eine Pflegestelle finden müssen, erwarten Sie bitte keine sofortige Abholung, sondern geben Sie uns bitte etwas Zeit eine für das Tier passende Stelle zu finden.

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Welche Vorbereitungen muss ich treffen?

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Nehmen Sie sich anfangs viel Zeit, wenn möglich sogar Urlaub, bis der Tagesablauf wie Fütterung etc. geregelt ist und auch das Alleinbleiben ausreichend geübt werden konnte. Planen Sie zunächst keine großen Aktivitäten, wie Umzug, Feste und Urlaubsfahrten. Das vermittelte Tier sollte sich in Ruhe eingewöhnen können, um Vertrauen zu fassen. Die Tiere brauchen mindestens einen Monat, bis sie sich an den Lebensrhythmus in ihrem neuen Zuhause gewöhnt haben. In dieser Zeit wirken sie manchmal noch recht unruhig oder laufen Ihnen ständig hinterher. Eine richtige Bindung baut sich erst im Laufe der Zeit auf. Wenn Sie erstmals ein Tier halten wollen, informieren Sie sich bitte bei uns, welches Tier zu Ihnen passt oder lesen Sie ein gutes Fachbuch. Wir beraten Sie gerne. Wir setzen in jedem Fall voraus, dass Sie sich mit dem Thema artgerechte Hunde bzw. Katzenhaltung beschäftigt haben und die Grundlagen der gewaltfreien Erziehung kennen. Eines unserer Tiere kann natürlich gerne Ihr erstes Tier sein, aber beschäftigen Sie sich bitte vorher mit dem Thema Haltung und Erziehung von Tierschutztieren oder sprechen Sie uns an. Wenn Sie bereits Hunde oder Katzenbesitzer sind oder waren, erwarten Sie bitte nicht, dass das neue Tier genauso ist wie Ihr anderes oder sein Vorgänger – selbst bei gleicher Erziehung. Wenn Sie bereits ein Tier halten und ein weiteres aufnehmen möchten, bedenken Sie auch, dass ihr Ersttier den neuen Hausgenossen erstmal kennenlernen muss und oft zunächst gar nicht erfreut über den Neuankömmling ist. Es bedeutet manchmal Stress für die Tiere, mit einem Artgenossen zusammen zu leben, der zunächst als Eindringling empfunden wird. Geben Sie den Tieren Zeit und erwarten nicht von Anfang an die "große Liebe".

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Wenn Sie Kinder haben ...

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Bitte bereiten Sie auch Ihre Kinder entsprechend ihres Alters darauf vor, dass das tierische Familienmitglied zu Anfang Ruhe und Eingewöhnungszeit braucht und auch danach kein Spielzeug darstellt. So stolz gerade jüngere Kinder die neue Katze oder den neuen Hund ihren Spielkameraden präsentieren wollen, so umsichtig reagieren Sie bitte darauf.

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Garantie

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Eine Garantie für die von uns vermittelten Tiere gibt es nicht. Tiere sind Lebewesen und keine Gegenstände, die man reklamieren kann. Wenn Sie sich für eine Tiervermittlung aus dem Tierschutz interessieren, setzen wir voraus, dass Sie sich auch der besonderen Verantwortung bewusst sind. Adoptieren Sie keinen Hund bzw. keine Katze, wenn Sie nicht wirklich mit dem Herzen dabei sind und nur dann, wenn auch Sie bereit sind, selbst dazu zu lernen. Nicht das Tier allein muss sich auf Sie einstellen, sondern im Wesentlichen auch SIE auf die Bedürfnisse des Tieres. Daher überlegen Sie bitte vorher gemeinsam mit uns, welcher Charakter eines Tieres am besten Ihren Wünschen entspricht. Auch in Bezug auf die Gesundheit können wir keine 100prozentige Garantie übernehmen. Wir tun allerdings alles was uns möglich ist, um mögliche Krankheiten auszuschließen (z.B. durch einen eigenen Tierarzt vor Ort oder Bluttests). Bitte bedenken Sie aber, dass wir keinerlei staatliche Unterstützung erhalten und es und finanziell nicht immer möglich ist, alle Möglichkeiten der modernen Medizin in Anspruch zu nehmen.

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Was muss ich zur Tiervermittlung noch wissen?

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Bitte denken Sie, dass für ein Tier die Reise eine Belastung ist, auch wenn es dadurch endlich ein schönes Zuhause bekommt. Alles wird neu für das Tier sein, das Klima, das Futter und natürlich auch die Menschen. All dies führt zu Stress und kann das Immunsystem belasten. Der Hund oder die Katze ist dadurch gesundheitlich wesentlich empfindlicher als sonst. Bitte lassen Sie ihm Zeit sich einzuleben. Das Beste für Ihr Tier ist, wenn Sie ihm Zeit, Ruhe und liebevolle Zuwendung geben, bis es sich ein wenig eingelebt hat. Überfordern Sie es bitte nicht. Sollte eine Nachimpfung anstehen, lassen Sie dem Tier auf jeden Fall vorher Zeit, zur Ruhe zu kommen.

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Zur Gesundheit:

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Vor dem Abflug wurden die Hunde und Katzen mit einem Flohmittel (z.B. Frontline) behandelt, dies schützt für einen Monat gegen Flohbefall. Bitte entwurmen Sie ihr Tier in einem Abstand von wenigen Wochen noch einmal, um einen Wurmbefall auszuschließen, denn auch wenn wir die Tiere regelmäßig entwurmen, ist in einer Gruppenhaltung eine gegenseitige Übertragung von Würmern oder Flöhen doch nie ganz zu verhindern. Bitte achten Sie auch ein wenig auf die Ohren: Juckt sich das Tier häufig an den Ohren und entwickelt sich vermehrter dunkler Ohrschmalz, dann können Ohrmilben die Ursache sein. Wir reinigen die Ohren vor Ort und behandeln auch gegen Ohrmilben, doch auch hier gilt, dass durch den Kontakt mit vielen Tieren eine Ansteckung leicht wieder geschehen kann. Ohrmilben sind aber mit Ohrentropfen oder einem "spot-on" Präparat unproblematisch zu behandeln. Bitte lassen Sie sich von einem Tierarzt beraten. Manchmal haben die vermittelten Tiere auch eine leichte Augenentzündung von der Klimaanlage im Flugzeug, die aber nach ein paar Tagen wieder vergehen sollte. Wird der Augenausfluss aber gelb/eitrig, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

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Zur Ernährung:

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In Spanien werden die Hunde und Katzen aus Kostengründen mit Trockenfutter und ab und zu mit Dosenfutter gefüttert. Die Tiere sind daher in der Regel was das Fressen angeht völlig unkompliziert. Bei der Umstellung auf ein neues Futter kann es zunächst zu Durchfällen kommen. Sollte hartnäckiger Durchfall auftreten, geben Sie Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze 3-4 Tage lang gekochtes (nicht gebraten) Huhn mit Reis oder Kartoffeln, körnigen Hüttenkäse oder Babynahrung z.B. Alete Huhn mit Kartoffeln oder Rind mit Nudeln. Bei länger anhaltendem Durchfall oder anderen Krankheitssymptomen ist aber in jedem Fall ein Tierarzt zu konsultieren.

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Wichtige Hinweise für Katzenhalter

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Wenn Ihre KATZE bei Ihnen Freigänger werden soll, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  1. Nach dem Einzug Ihrer Katze sollte die Registrierung des Transponders/Mikrochips bei der Haustier-Registrierung TASSO e.V. unverzüglich erfolgen (dies gilt auch für reine Wohnungskatzen). Am besten online unter www.tasso.net oder telefonisch unter 06190/937300. Wichtig: Immer eine aktuelle Handy Nummer angeben.
  2. Bevor die Katze das erste Mal Freigang bekommt, sollte sie sich schon mindestens 4 bis 6 Wochen in diesem Zuhause befinden, damit sie einen Bezug zu diesem Ort entwickelt hat. Bei scheuen Katzen ist eine deutlich längere Zeit sinnvoll, die Katze muss sich zunächst im Haus vollkommen sicher fühlen. Auch nach einem Umzug muss sich die Katze erst an die neue Wohnung gewöhnen, bevor sie Auslauf bekommt.
  3. Generell gilt: Gewöhnen Sie ihre Katze erst langsam an den Freigang, indem die ersten Ausflüge in den Garten gemeinsam mit Ihnen stattfinden und nur von kurzer Dauer sind. Wieder daheim sollte dann auch das "nachhause kommen" mit einer Belohnung in Form von Lob und Futter schmackhaft gemacht werden. Eventuell kann bei den ersten Ausflügen ins Freie auch ein Laufgeschirr (nur mit dem Besitzer am anderen Ende, nicht die Katze anbinden!) verwendet werden. Eine weitere (und natürlich besonders sichere) Variante wäre, Ihren Garten katzensicher einzuzäunen. Wir geben gerne Tipps oder nennen Experten, die die Sicherung Ihres Gartens vornehmen können.
  4. Urlaubsbetreuung: Wer einen Hund hat, für den ist ein gemeinsamer Urlaub ohne Weiteres vorstellbar. Bei Katzen ist dies deutlich schwieriger. Sie fühlen sich selten wohl bei längeren Autofahrten, können nicht an einer Autobahnraststätte mal kurz zum Gassigehen geschickt werden und am Urlaubsort muss man ständig auf der Hut sein, dass die Katze nicht entwischt. Besser ist es also, ihr zu Hause eine gemütliche Unterkunft zu besorgen. Am vertrautesten fühlen sich Katzen dabei natürlich zu Hause. In diesem Fall bietet sich die Versorgung und Betreuung durch Nachbarn, Familienangehörige oder Freunde an. Wichtig: Ihre Katze sollte während Ihres Urlaubs in der Wohnung bleiben und KEINEN Freigang bekommen. Leider gehen besonders viele Katzen gerade während des Urlaubs ihrer Menschen verloren oder werden in dieser Zeit überfahren. Vermutlich weiten sie ihre Streifzüge recht schnell aus, wenn ihre Menschen nicht mehr da sind: Entweder aus Langweile oder sie gehen vielleicht sogar auf die Suche nach ihren Menschen. Die Katzen wissen ja nicht, dass Sie nicht für immer weg sind, sondern nach 14 Tagen wiederkommen.
  5. Katzen und Kater unbedingt ERST kastrieren lassen, bevor sie Freigang bekommen. Nicht nur, weil bereits heute zu viel Katzennachwuchs gibt, sondern auch, weil dadurch das Risiko deutlich sinkt, dass Katzen entlaufen, überfahren werden oder bestimmte Krankheiten bekommen. Grund: Kastrierte Tiere haben ein kleineres Revier und sind nicht in gleichem Maße in Revierkämpfe verwickelt, bei denen durch Biss z.B. FIV übertragen werden kann.
  6. Möglichst kein Halsband! Ein Halsband kann sich in Zäunen und Zweigen verfangen. Es kommt auch vor, dass eine Katze beim Versuch es mit der Pfote abzustreifen eine Pfote hindurchsteckt und sie dann nicht wieder hinaus bekommt. Natürlich kann sie dann auch nicht mehr richtig laufen und daher evtl. nicht nach Hause kommen. Ein Halsband wäre nur dann sicher, wenn es bei sehr geringem Zug komplett öffnet, würde dann aber natürlich häufig verloren gehen.
  7. Ausreichender Impfschutz gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche.
  8. Regelmäßig die Katze entwurmen lassen und regelmäßige Kontrolle auf Flohbefall.
  9. Machen Sie gute Fotos von der Katze und notieren Sie Informationen, falls Sie einmal nach der Katze suchen müssen.
  10. Hilfreiche Konditionierung: Machen Sie vor der Fütterung ein spezielles, ungewöhnliches, weithin hörbares Geräusch (aber nicht so laut, dass die Nachbarn genervt sind...). Gut sind hohe Töne, wie Schlüsselklimpern, Fressnapfklappern, Glöckchen usw. Es wird Ihnen nützliche Dienste erweisen, falls die Katze einmal wegläuft.
  11. Sie können das Risiko (Straßenverkehr, Marder, Tierfänger) für Freilaufkatzen zudem deutlich mindern, wenn Sie ihnen von Anfang an angewöhnen, dass sie nach Anbruch der Dunkelheit NICHT mehr nach draußen dürfen.

Hier gibt es weitere Tipps und Infos zur Katzenhaltung.

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Wichtige Hinweise für Hundehalter

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Auch wenn der Hund, den Sie von uns übernehmen, keinen ängstlichen Eindruck macht, bitte nehmen Sie sich diese Hinweise zu Herzen. Die Situationen, denen wir vorbeugen möchten, haben wir alle schon erlebt und möchten Sie vor den gleichen Fehlern oder Unachtsamkeiten bewahren:

  1. Verwenden in jedem Fall anfangs ein Brustgeschirr für den Hund, damit er sich nicht bei ungewohnten Geräuschen oder Situationen aus dem Halsband befreien kann. Bitte bringen Sie bereits Geschirr und Leine zum Abholort/Flughafen mit (evtl. verschiedene Größen von Freunden leihen). Bitte achten Sie auf die Qualität der Haken und Verschlüsse.
  2. Selbst im Garten sollten Sie den Hund in den ersten Tagen/Wochen nicht ableinen, er kennt Sie nicht und könnte nicht wieder mit Ihnen ins Haus gehen wollen, oder er erschreckt sich und springt über einen Zaun bzw. schlüpft durch ein Loch (selbst wenn Sie glauben, Ihr Garten sei sicher).
  3. Viele Hunde brauchen eine Zeit um sich zu "lösen". Es kommt daher öfter vor, dass der Hund in den ersten 24 Std. nach Ankunft nicht pinkelt. Bitte machen Sie nicht den Fehler den Hund abzuleinen! Auch raten wir davon ab, den Hund auf dem Nachhauseweg vom Abholort/Flughafen an einer Raststätte oder Straße spazieren zu führen. Wenn irgendwie möglich, fahren Sie nach Hause und lassen den Hund dort ganz in Ruhe raus (s. Punkt 3).
  4. Wenn Sie mit dem Hund Autofahren, befestigen Sie die Leine innen im Laderaum (der Hund sollte ein Brustgeschirr tragen) und vergewissern Sie sich vor dem Öffnen der Kofferraumklappe, dass die Leine/das Geschirr nicht durchgebissen ist und die Leine noch befestigt ist. Wenn Sie zu zweit sind, kann eine Person die Leine von der Rückbank aus festhalten, während die andere den Kofferraum öffnet.
  5. Der Hund sollte anfangs draußen doppelt gesichert werden. Es ist leider schon oft vorgekommen, dass dem Hundebesitzer die Leine aus der Hand entgleitet oder von einem übermütigen Hund aus der Hand gerissen wird. Besonders beängstigend für den Hund ist es, wenn er dann von einer lärmenden Flexi-Leine "verfolgt" wird. Die zweite Leine sollte am Körper befestigt werden. Wichtig: erst sichern, dann Tür öffnen.
  6. Lassen sie den Hund anfangs draußen -trotz Leine- nicht aus den Augen. Es hat schon Situationen gegeben in denen Hund die Leine durchgebissen hat, während der Besitzer sich kurz unterhielt oder der Hund für einen Moment im Gebüsch "versteckt" war. Auch im Garten sollte der Hund anfangs nicht unbeaufsichtigt angeleint sein.
  7. Die Haus- oder Terrassentür darf in der Anfangszeit nie offen stehen. Bitte machen Sie dies allen Familienmitgliedern (vor allem auch Kindern) deutlich und achten Sie bei Besuch darauf. Auch wenn Sie (z.B. mit vollen Händen) nach Hause kommen und der Hund Sie freudig begrüßt, achten Sie darauf, dass er nicht an Ihnen vorbei durch die Tür schlüpfen kann.
  8. Die Registrierung des Transponders/Mikrochips bei der Haustier-Registrierung TASSO e.V. sollte unverzüglich erfolgen. Am besten online unter http://www.tasso.net oder telefonisch unter 06190/937300. Wichtig: Immer eine aktuelle Handynummer angeben.
  9. Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte ab dem Tag der Übernahme bestehen.

Bitte lassen Sie sich von diesen Hinweisen nicht verunsichern, es sind Vorsichtsmaßnahmen, die aber in der Eingewöhnungszeit wichtig und sinnvoll sind. Die meisten Hunde brauchen nicht lange, um Vertrauen zu ihren neuen Besitzern zu entwickeln, aber in dieser Zeit kann man einfach nicht vorsichtig genug sein. Vielen Dank!

Sollte der Hund trotzdem einmal entwischen, sind nachfolgend erste Verhaltensregeln. Bitte verständigen Sie uns umgehend, damit wir Ihnen weiter helfen können.

  1. Den Hund nicht verfolgen, sondern in die entgegengesetzte Richtung laufen oder rennen und mit freundlicher Stimme versuchen, seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, als wäre es ein Spiel. Folgt der Hund, ist es manchmal besser, ihn in ein Haus oder Auto zu locken, als nach ihm zu greifen, das hängt allerdings vom Hund ab.
  2. Läuft der Hund trotzdem weg, bleiben Sie möglichst lange an der Stelle, wo er verloren wurde. Dort sollte auch eine Futterstelle eingerichtet werden, wenn der Hund vorerst nicht wieder auftaucht.
  3. Sorgen Sie weiterhin schnell dafür, dass auch jemand zu Hause ist, falls der Hund dort hinläuft. Die Haustür und in jedem Fall den Zugang zum Garten (ggf. Garage/Schuppen) offen lassen. Auch hier wird eine Futterstelle eingerichtet.
  4. Verständigen Sie: Tasso, Tierheime, Polizei, Feuerwehr, Tierärzte, Kliniken, örtlichen Tierschutz.
  5. Suchplakate mit Foto erstellen und weitläufig aufhängen. Meist ist es sinnvoll, darauf hinzuweisen, dass fremde Menschen den Hund nicht rufen oder verfolgen, sondern nur melden sollen (Handy Nummer angeben).


Mehr zum Thema "entlaufener Hund" bzw. zur Vorbeugung finden Sie auch unter www.find-mich-fix.de.

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und für Ihr Interesse!

Wenn Sie in ALLEN Punkten mit uns übereinstimmen, freuen wir uns über Ihr Interesse an einer Tiervermittlung.

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